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Konstruktiver Vorsprung durch Erfahrung

Unsere Lärmschutzsysteme zeichnen sich durch vielfältige konstruktive Merkmale aus, die weit über den üblichen Standard hinausgehen.

Die Komponenten

Gründung

Eine aufwändige Tiefgründung ist nicht erforderlich. Die Lärmschutzwand gründet auf einer Schottertragschicht. Unsere Systeme sind extrem formstabil und verfügen über Fussplatten aus verzinktem Stahl, so dass eine Schottertragschicht von 20 cm bis 30 cm Stärke ausreichend ist.

Die maximale Bodenpressung beträgt bei einer Wandhöhe von 3,00 m nur 72 kN/m² und kann auch auf ungünstigem Bodengrund ohne bodenverbessernde Massnahmen Verwendung finden.

Konstruktion

Eine äußerst robuste Stahlkonstruktion gewährleistet die Formstabilität und Steifigkeit der Traggestelle. Durch den Einsatz entsprechend ausgestalteter Rohr- und T-Profile mit hohen Widerstandsmomenten sind die [k]nord-Systeme den Vollprofilen bis 20 mm weit überlegen.

Alle Elemente sind bauartlich als Stecksystem ausgeführt. Um eine minderwertige Nachverzinkung auf der Baustelle zu vermeiden, wird bewußt auf Verschraubungen verzichtet. Durch großzügige Verzinkungswerte von im Mittel ~80 µm sind Bedenken hinsichtlich möglicher Korrosion unbegründet. In unserer Variante "+T" ersetzt ein T-Strangstahl die Rundrohre. Eine Lebensdauer von über 80 Jahren auf die gesamten Stahlbauteile wird garantiert.

Befüllung

Grundsätzlich ermöglicht erst die von [k]nord eingesetzte hochqualitative Stahlkonstruktion den Einbau auch inhomogener Böden. Im Gegensatz zu den verschiedenen dünnen Baustahlkonstruktionen gewährleistet die von uns gewählte Bauweise die notwendige Steifigkeit und Formstabilität. 

Oberer Abschluß

Ganz besonderes Augenmerk wird auf einen sauberen, optisch ansprechenden oberen Abschluss gelegt. Hier kommt unseren Systemen wiederum ihre massive Stahlbauweise zugute. Das Vlies mit der aufgesteppten Kokosfaser wird über ein durchgängig montiertes Rundrohr gespannt, so dass auf der gesamten Wandlänge ein akkurater Abschluss gewährleistet ist.

Bepflanzung und Vegetationsschicht

Um Setzungen der Füllung zu vermeiden, wird verdichtungsfähiges Material (humusarmer Oberboden, Schotter, Kies) als Dammkörper verbaut. Da sich im Kronenbereich ein relativ trockenes Klima einstellt (Blumentopfeffekt), hat sich hier eine vorkultivierte Vegetationsmatte (Gräser, Kräuter, Sedum) bewährt. Diese Matte wird direkt auf dem Feinplanum der Krone verlegt.
Eine beidseitige Bepflanzung entlang des Wandfusses mit standortgerechten Klimmern gewährleistet eine rasche Vollbegrünung. Abgesehen von der Anwuchsbewässerung kann auf eine zusätzliche Bewässerung üblicherweise verzichtet werden. Unter diesen baulichen Vorraussetzungen und der richtigen Auswahl der geeigneten Pflanzenarten ist auch in so genannten `Stresssituationen´(Hitze, Frostperioden, Trockenzeiten, Fahrtwind etc.) ein Überleben der Vegetation gesichert.